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Reittherapie SG-TR

Wer ist die SG-TR

Schweizer Gruppe Therapeutisches Reiten

Unter dem Namen Schweizer Gruppe Therapeutisches Reiten besteht ein gemeinnütziger Verein im Sinne von Artikel 60 f.f. des schweiz. ZGB.
Der Verein fördert das Interesse für das therapeutische Reiten. Er führt Ausbildungskurse im Heilpädagogischen Reiten und Voltigieren, sowie im Therapeutischen Reiten durch. Er fördert die Belange des Therapeutischen Reitens in Praxis und Wissenschaft. Er pflegt Kontakte zu ähnlich orientierten Gruppierungen.


Was ist Reittherapie


Ziel ist eine ganzheitliche Therapieunterstützung bei akuter und/oder chronischer körperlicher Erkrankung, nach Unfällen, in Obergangs- und Verlustsituationen, aber auch bei psychischen Sekundärproblemen und bei bestimmten psychiatrischen oder psychosomatischen Krankheitsbildern.

Der Begegnung und Auseinandersetzung zwischen dem Klienten und dem Pferd, dem Aufbau einer Bezieung zu ihm, wird zu Beginn der Therapie viel Raum gewährt.

Einen weiteren Schwerpunkt bildet das passive Sitzen auf dem Pferderücken - das Sich-Einfühlen, das Sich-Tragen-lassen auf dem geführten Pferd oder am Langzügel. Das Reiten auf dem Handpferd und das Selber-die-Zügel-in-die-Hand-nehmen bilden einen weiteren Entwicklungsschritt.

Sämtliche Aktivitäten rund um das Pferd in seinem natürlichen Umfeld werden in die Behandlung einbezogen. Im Gegensatz zum pädagogischen Vorgehen findet diese vorwiegend in Einzelstunden statt, wobei die Mitbestimmung des Klienten - unter Berücksichtigung aktueller Probleme, Tagesform, Ressourcen und Wünsche - durchaus erwünscht ist.
Je nach Ausgangsposition und Grunderkrankung werden einzelne Aspekte des Umgangs mit dem Pferd besonders betont und gezielt in einen therapeutischen Rahmen eingebettet. Das Pferd hilft dabei in jeder Situation, den Kontakt mit "der Welt' (wieder) aufzubauen. Durch Nachbefriedigen von Defiziten, Stärkung von Körpergefühl, Selbstvertrauen, Wahmehmungsvermögen, Verbesserung von Kontaktfähigkeit, Beweglichkeit, Koordination und Orientierung finden die Betroffenen neue Möglichkeiten in der Bewältigung von Handicaps in einem zwanglosen Umfeld heraus und integrieren das Erlebte schrittweise in den Alltag.


Die Reittherapie– Wie wird Sie durchgeführt?

Zum Persönlichkeitsschutz findet die Behandlung an einem dazu geeigneten ruhigen Ort statt. Dabei wird das Pferd vom Therapeuten oder einer Hilfsperson geführt. Die Ttherapeutin kontrolliert und unterstützt die Sitzposition des Klienten und sorgt wenn nötig mit geeigneten Hilfsmitteln (z.B. Sattel) und Hilfestellungen für eine optimale Situation.


Welche Pferde kommen zum Einsatz?

Längst nicht alle Pferde erweisen sich als geeignet für die Reittherapie. Folgende Anforderungen müssen an das Pferd gestellt werden:

für den Patienten adäquater Schritt d.h. wenn Amplitude und Frequenz in einem Bereich liegen, in dem es für den Patienten auch möglich ist, die Bewegung aufzunehmen
«gut gymnastiziert», damit der Bewegungsablauf symmetrisch und weich wirkt
Das Pferd sollte ruhig und ausgeglichen sein.


Wer führt die Reittherapie durch?

Reittherapien können vom Artzt verschrieben werden und werden Teils von Krankenkassen übernommen. Annerkant sind SG-TR Ausbildungen..

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Karin
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