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Unsere Pferdeherde

 

Merens aus den Pyrenäen
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Andalusier
- Portos: Andalusier

Freiberger
- Sina: unser Freiberger
- Namino: unser kleiner
- Juli: Der Freiberger
- Roxi: Der kleine Freiberger


Isländer
- Häfettür: schwarze Perle aus Island

Tinker
- Smeili: Tinker

Sweizer Warmblut
- Shaza: Das Schweizer Warmblut


 


 

Merens aus den Pyrenäen

 

Open:


Eigentümmer: Saarfall Ranch

Merens

Über die Herkunft des Mérens gibt es viele Theorien. In den Tälern am Fuße der Pyrenäen entdeckte man Höhlenmalereien, die wahrscheinlich 17000 Jahre alt sind. In dieser Epoche, am Ende der Eiszeit malten die Cro-Magnon Jäger die Tiere, die sie umgaben, an die Wände ihrer Höhlen. In den Höhlen von Niaux im Ariège finden sich prähistorische Darstellungen von Pferden. Die Malereien zeigen ein massives Urpony, das in dieser Zeit am Rande der Gletscher lebte. Dieses Urpony wird als Vorfahr der Kaltblüter Westeuropas angesehen. Auch in den in der Nähe gelegenen Höhlen des Mas d'Asil wurden Kunstwerke gefunden, die tausende von Jahren alt sind. Darunter ein aus Elfenbein geschnitzter Pferdekopf, der den Höhlenmalereien sehr ähnelt. Die Ähnlichkeiten zwischen den heutigen Mérens und den prähistorischen Abbildungen halten viele für unübersehbar. Ob sie direkt von diesen Wildpferden abstammen ist nicht zu sagen. Man geht allerdings davon aus, daß die Mérens mindestens 2000 Jahre isoliert an den Berghängen der Pyrenäen lebten. Sicher scheint auch zu sein, daß der eine oder andere Araber, von den Mauren im 8. Jahrhundert nach Spanien gebracht, seinen Weg in die Bergtäler der Pyrenäen gefunden hat, denn der Kopf der Mérens läßt einen arabischen Einfluß vermuten.

Daß alle Mérens Rappen möglichst ohne Abzeichen sind, war nicht immer so. Die Tiere mit Abzeichen waren früher für ihre Besitzer in der Herde, in der sie aufwuchsen, leichter zu erkennen. Mit drei Jahren wurden sie eingefangen und ihrer weiteren Verwendung zugeführt. Die weniger gut zu identifizierenden schwarzen Exemplare blieben in der Wildnis der Bergweiden zurück und sorgten für das Fortbestehen ihrer Rasse.

www.merens.ch


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Andalusier

 

Portos: das Doma Vaquera Pferd

 

Eigentümmer: Patrik Steger

 

Ursprünglich wurde über Jahrhunderte hinweg in Spanien die Arbeit im Feld ausschließlich mit dem bodenständigen Pferdetyp, dem sog. Andalusier (PRE), durchgeführt. Diese Rasse bringt sämtliche körperlichen und mentalen Eigenschaften mit, die ein gutes Hirtenpferd haben sollte.


Der Hispano-Araber:

Gegen Ende des 18. Jahrhunderts wurde begonnen, Kreuzungen der Pur a Raza Española mit Arabischem Vollblut zu versuchen, um die Pferde leichter und rassiger zu machen. Aus diesen Versuchen, die sich besonders für die Stierkampfpferde als sehr fruchtbringend erwiesen, entstand eine mittlerweile sehr beliebte "neue Rasse" der Hispano-Araber, die in Spanien in einem eigenen Stutbuch geführt wird. Der Hispano-Araber ist temperamentvoller und spritziger als der Andalusier und gleichzeitig sehr robust und wendig. Von einem klassischen Hispano-Araber spricht man dann, wenn jeweils ein Elternteil des Tieres ein PRE bzw. ein arabisches Vollblut ist.


Der "Cruzado" ( Tressangre - Dreiblut):

Zu Beginn des 19. Jahrhunderts siedelte sich im südlichen Spanien eine zusehends größer werdende Gruppe englischer, französischer und irischer Industrieller an. Diese Menschen brachten Sportveranstaltungen wie Pferderennen, Polo und Springreiten in Mode, wofür das barocke Spanische Pferd nicht geeignet war.

Also begannen viele Züchter in Südspanien ihre spanischen oder hispanoarabischen Stuten mit Englischen Vollbluthengsten zu decken. So entstand innerhalb kurzer Zeit ein ganz neuer Pferdetyp, der sog. Tressangre - das "Dreiblut". Es vereint die Robustheit und Wendigkeit des PRE, die Schönheit, Spritzigkeit und Zähigkeit des Arabischen Vollblutes und die Schnelligkeit des englischen Vollblutes, und stellte sich als ideales Pferd für den Einsatz in der Doma Vaquera heraus.

Tressangres entstehen aus einer Paarung von Hispano-Araber mit englischem Vollblut, oder Anglo-Araber mit PRE, jeweils in der zweiten Generation. Tressangres haben längere Hälse und Gliedmaßen sowie feinere Gesichtszüge mit konkavem Profil. Heutzutage werden sowohl im Feld als auch im Sport fast ausschließlich diese Cruzados (gekreuzten Pferde) eingesetzt.


Weitere Rassen:

Weitere Kreuzungen, die in der Doma Vaquera sehr beliebt sind ist der Anglo-Araber (Kreuzung aus Arabischem und Englischem Vollblut; sowie in den letzten Jahren zusehends auch Aztecas (Kreuzungen aus Quarter-Horse und PRE).

www.andalusier.ch

 


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Freiberger

 

Sina mit Namino


Eigentümmer: Saarfall Ranch


ein Pferd für alle Fälle


In der gebirgigen Schweiz mit ihrem teils rauhen Klima sind zähe und leichte Pferde gefragt. Der Freiberger ist ein solches Pferd.

Seit mehr als 100 Jahren setzen sich Schweizer Pferdezuchtgenossenschaften für den Freiberger ein. Sie haben den Gefährten unserer Grosseltern zu einem modernen, vielseitigen Pferd gemacht.

Dank seiner Lernfähigkeit und seinem Leistungswillen meistert dieses Pferd aussergewöhnliche Situationen und neue Herausforderungen mit Bravour.

Eine gute Beziehung beruht auf gegenseitigem Vertrauen. Mit einem Freiberger geht man durch dick und dünn.


Der Freiberger ist ein sicheres, nervenstarkes und umgängliches Pferd. Seine Robustheit, seine Frühreife und seine Leichtfuttrigkeit erleichtern die Haltung des Freibergers ganz wesentlich. Besonders wohl fühlt er sich zusammen mit Artgenossen im Offenstall und auf der Weide.

 


Der Freiberger als einzige urtümliche schweizer Pferderasse stellt heute den letzten Vertreter des leichten Kaltblutpferdes in Europa dar. Die Wiege der Rasse befindet sich auf dem Hochplateau der Freiberge im Jura, an der nordwestlichen Grenze des Landes. Dort treffen sich die Freibergerfreunde jedes Jahr am Marché-Concours in Saignelégier, der immer am zweiten Wochenende im August stattfindet und das zahlreiche Publikum mit den verschiedensten Vorführungen und Wettkämpfen begeistert.

Das Zuchtziel gemäss Zuchtprogramm ist klar auf die Bedürfnisse der Freizeitfahrerei und -reiterei sowie auf den Arbeitseinsatz in der Land- und Forstwirtschaft ausgerichtet: "Gezüchtet wird ein ausdrucksvolles, rassetypisches, mittelrahmiges, korrektes, leistungsstarkes, umgängliches und marktgerechtes Pferd im mittelschweren Typ mit schwungvollen, elastischen, korrekten Bewegungen und trittsicheren Gängen. Aufgrund seines Charakters, seiner Leistungsbereitschaft, Fahr- und Reiteignung sowie Fruchtbarkeit, Robustheit, Frühreife und Leichtfuttrigkeit soll es ein typisches Fahr- und Reitpferd für Freizeit, Sport, Landwirtschaft und Armee sein." Die erwünschte Widerristhöhe liegt zwischen 150 und 160 cm, das Gewicht zwischen 550 und 650 kg.


Die heutige Rasse wurde um 1880 durch die Anpaarung von kleineren, in der Erscheinung bescheidenen Landesstuten mit kompakten Warmbluthengsten englischer und französischer Herkunft geschaffen. Bedingt durch die steigende Nachfrage nach Freizeit- und Fahrpferden erfolgte in letzter Zeit eine vorsichtige Blutauffrischung mit Hengsten aus Schweden und Frankreich. Heute wird wieder die Methode der Reinzucht angewendet.


Abstammung: Namino

Vater:

Nejack
14038496

Nepal

Noe

Bijou

Fleurette

Cojack

Diana

Mutter:

Sina
13921996

Nicolo

Neptun

Figini

Eclair

Hlliday

Sheila


 
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Juli


Eigentümmer: Cony Haas

 

 


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Isländer

 

Häfetür

 

Eigentümmer: Saarfall Ranch

schwarze Perle aus Island

Isländer

Das Islandpferd

Das Islandpferd ist eine der ursprünglichsten Pferderassen. Seit dem 9. Jahrhundert, als die ersten Siedler Island in Besitz nahmen, hat dieses Pferd die Menschen von Island begleitet. Ohne das Islandpferd, wäre die Besiedelung dieser rauhen Insel nicht möglich gewesen. Nur auf dem Rücken der trittsicheren, ausdauernden und genügsamen Pferde war es den ersten Isländern möglich, die reissenden Flüsse, die steinigen Hochebenen und die Gletscher zu überqueren. Bis weit in dieses

 

Jahrhun
dert hinein, war das Pferd in Island das einzige Fortbewegungsmittel.

Neben den speziellen Gängen zeichnet das Islandpferd ein sehr liebenswürdiges Temperament aus. Im Umgang sind die meisten so ruhig, dass man ohne Bedenken auch Kinder in ihre Nähe lassen kann, ohne dauernd auf der Hut sein zu müssen, dass die Pferde ihnen keinen Schaden zufügen. Es gibt kaum Islandpferde, die Beissen und Schlagen (gegen Menschen versteht sich, untereinander ist das selbstverständlich genauso üblich, wie bei anderen Pferderassen). Sieht man eine Gruppe Islandpferde im Paddock stehen hat man oft sogar den Eindruck, dass es sich da um nette Kinderponies handelt. Sitzt man dann aber auf, verwandeln sich viele der "Kinderponies" in temperamentvolle, sehr leistungsbereite Reit- und Sportpferde.


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Tinker

 

Smeili

 

Eigentümmer: Saarfall Ranch

Hauptsächlich findet man die Tinker in Irland und Nordengland. Aber auch in Wales und Schottland sind sie zu finden. Sein irischer/ englischer Name ist auch Coloured Cob of Gipsy 'y Type oderBatty's.In Deutschland wird wird der Tinker immer noch als Friesenscheck oder als Gipsypony angeboten.
Gezüchtet wird der Tinker seit einigen Jahrhunderten, keiner weiss, wann die geziehlte Zucht anfing. Man weiss nur, wer die Tinkerponys züchtete, beziehungsweise, züchtet, nämlich die Zigeuner der britischen Inseln.Das fahrend Volk, genannt, gab dem Tinkerpony seinen Namen, den es bis heute behalten hat.
Tinker bedeutet so viel wie Kesselflicker. Den Namen bekamen sie von den Kesselflicker, die in Irland den Leuten die Pfannen und Kessel flickten. (Zigeuner)

Zur Entstehungder schecken gibt es viele verschiedene Erzählungen. Die einesagt, dass die Zigeuner ihre zähen, robusten Wagenpferde, mit geschekten Pferden aller Rassen, darunter auch Vollblüter oder spanische Pferde mit Papiern, kreuzten. Diese edlen Pferden waren auf Grund kleiner Mackeln, zum Beischbiel unzypischer Farbigkeit, aus der Zucht genommen worden, und die Zigeuner konnten diese Pferde für kleines geld erstehen. Deshalb findet man auch im hevtigen Tinkerpony noch Rassenmerkmale dieser edlen Pferde.
Eine andere Erzählung sagt, dass die Zigeuner ihre rossigen Stuten nachts heimlich zu den bunten Hengsten des Britischen Adels oder der britischen Armee brachten, denn dort stenden einige wenige diser bunten Hengste. Gescheckte Hengste zu finden war sehr schwer!
Zuerst versuchte man noch an der Zucht der Tigerschecken, doch dies war ein sehr schwieriges Unternehmen, und so verlangte sich die Zucht vermehrt auf die heutigen Plattenschecke. Und diese Plattenschecken waren rasch zum Wahrzeichen der Zigeuner geworden.



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Schweizer Warmblut

 

Shaza

 

Eigentümmer: Mäki Haas

Schweizer Warmblut

 


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