
Die Saarfall Ranch aus Vilters führte das erste Erlebnis-
und Abenteuerlager mit dem Motto „Indianer und Pferde“
durch. Am 16. Juli trafen 16 erwartungsvolle Kinder im Alter von
6 – 16 Jahren im Lager ein.

Der Lagerplatz befand sich am kleinen See des Wasserfalls. Geschlafen
wurde in drei Tipis, gekocht auf der offenen Feuerstelle und mittendrin
der grosse Lagerfeuerplatz. Der ganze Platz wurde von einem selbst
geschnitzten und bemalten Totempfahl bewacht.
Gleich nach dem Eintreffen der Kinder wurde gemeinsam die WC -
Anlage gebaut, das Zeltlager fertig eingerichtet und die Tipis
bezogen.
Indianertaufe
Am Abend des ersten Tages wurden alle Kinder und Leiter mit einem
Indianernamen getauft. Fortan wurden alle mit ihrem indianischen
Namen angesprochen, welcher mit grossem Stolz getragen wurde.
Der Schluss des ersten Tages wurde mit einem speziellen Dessert
(Adleraugen) beendet.
Indianerschmuck und Flossbau
Der
folgende Tag begann um 7.30 mit einem reichhaltigen Frühstück.
Am Vormittag hatten alle Kinder die Möglichkeit, ihren eigenen
Indianerschmuck herzustellen. Mit viel Elan und Phantasie machten
sie sich an die Arbeit und bastelten ihren persönlichen Federschmuck,
Stirnband oder Halsschmuck.
Am Nachmittag konnte der Saarfallsee erkundet werden. Dazu bauten
sich die jungen Indianer gemeinsam ein Floss aus Baumstämmen
und Seilen. Welcher Spass, mit dem selbstgebauten Floss in den
Saarfall zu stechen und das kühle Nass zu geniessen…
Malen
Am Montag durfte die Indianergruppe einen Malrahmen bauen und
mit Leintuch bespannen. Am Nachmittag waren die kreativen Fähigkeiten
gefragt und sie machten sich Gedanken zum Bemalen der Bilder.
Unter Anleitung entstanden wunderschöne Bilder
mit indianischen Motiven.
Fährtensuche
Der Stamm der Saarfall – Indianer wurde von den Labyrinthindianern
eingeladen. Der Weg zum fremden
Stamm
musste mittels Fährtensuche gefunden werden. Nach zwei Stunden
Fährtensuche trafen sie im Maislabyrinth in Wangs ein, wo
sie sich mit Indianerfladen
stärken
konnten. Mit den Pferden, welche die Kinder vorher bunt mit indianischen
Zeichen bemalten, durften sie den Heimweg antreten. Die einen
Indianer durften reiten, die anderen konnten die Pferde führen,
was allen sichtliche Freude bereitete.
Am Abend wurde der Stamm von Walking Bear besucht, welcher uns
am Lagerfeuer mit Gitarrenmusik verwöhnte. Trotz des langen
Fussmarsches begleiteten ihn die jungen Indianer mit ihren Rhythmusinstrumenten
in voller Begeisterung. Die Lagerstimmung wurde durch die schöne
Landschaft und Abenddämmerung ergänzt.
Schwitzhütte
Am
darauf folgenden Tag bedankte sich der Stamm bei der „Mutter
Erde“. Gleich nach dem Frühstück wurde mit dem
Bau einer Indianischen Schwitzhütte begonnen. Am Abend besuchte
uns eine Schamanin, die das Ritual begleitete und mit Gesang untermalte.
Mit einem grossen Feuer wurden Steine erhitzt, bis sie rot und
glühend waren. Anschliessend wurden sie in die Schwitzhütte
gebracht. Bei angenehmer Wärme bedankten sich alle bei der
„Mutter Erde“ für das schöne Lager, wünschten
Friede, mehr Verständnis für die Mitmenschen und vieles
mehr. Nach dem eindrücklichen Ritual und einem Dessert legten
sich die müden Indianer in ihre Tipis.
Traumfänger und Reiten
Donnerstag; der Tag der Träume. Eine indianische Sage führte
die
Kinder in die Geschichte der Traumfänger ein. Im Anschluss
konnten sie sich ihren eigenen Traumfänger basteln, welcher
nur die guten Träume in ihren Schlaf lassen und die bösen
Träume abhält.
Am Nachmittag genossen die Indianer nochmals einen Ausritt mit
den Pferden. Bevor sie am Abend Walking Bear am Lagerfeuer mit
Geschichten und Gesang erfreute.
Freitag Heimreise
Einige schon ziemlich müde Indianer halfen am Morgen den
Lagerplatz aufzuräumen. Es wurde langsam Zeit, gemeinsam
von der Lagerwoche Abschied zu nehmen. Voll Stolz wurden am Nachmittag
die Eltern empfangen und die gebastelten Kreationen gezeigt. Mit
unserem Lagerspruch „Hu To hagatauw“ schlossen wir
die Lagerwoche ab und übergaben die Kindern gesund und glücklich
ihren Eltern…